<<  >>  TOC

2. Fabula

 

2.1 Die konzeptuelle Struktur

 

Eine Untersuchung der zugrundeliegenden Werte und Konzepte hat schon bei der Analyse eines einzelnen Filmes mit dem Problem zu kämpfen, daß eine Operationalisierung schwierig, wenn nicht gar unmöglich ist. Bei der Untersuchung eines ganzen Genres potenziert sich dieses Problem. Letztendlich sind es einzig die Intuitionen des Beobachters, auf die sich eine Untersuchung verlassen kann, wissenschaftlichen Ansprüchen können die Ausführungen in diesem Kapitel 2.1 also kaum genügen. Da jedoch sowohl Wright (1975) als auch Frayling (1981) sich bemüht haben, die Wertstrukturen des Westerns greifbar zu machen, soll auch hier darauf eingegangen werden, in der Hoffnung, daß, auch wenn keine strenge Falsifizierbarkeit erreicht wird, die Ergebnisse zumindest nachvollziehbar und fruchtbar sind.

<<  >>  TOC